URKUNDE 707 (4. März 782 — Reg. 1695) Schenkung des Rooh in Wieblingen unter Karl dem Großen und Abt Helmerich Im 14. Regierungsjahre unseres Herrn Karl, des großen und ruhmreichen Kaisers (richtig: Königs), mache ich, Rooh, eine Vergabung an den heiligen Märtyrer Gottes Naza-rius, der im Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Helmerich als Abt vorsteht. Ich schenke mein Eigentum in Wibilinga (Heidelberg-Wieblingen), nämlich zwei Hofreiten, von denen die eine zum Weingut umgestaltet wurde, während die andere bewohnt ist. Außerdem übergebe ich alles das, was ich dort an Äckern, Weiden, Wegen, Wäldern, stehenden und fließenden Gewässern besitze. Gestützt auf vorliegenden Vertrag übergebe und übertrage ich alles mit dem heutigen Tage und im Namen Gottes als ewiges Eigentum. Geschehen im Kloster Lorsch am 4. März (782). Handzeichen des Stifters Roho. Schreiber war Crodolf.
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