Urkunde 696 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 696 (5. Januar 830 — Reg. 3247) Schenkung des Lantbald unter Kaiser Ludwig und Abt Adalung Im Namen Gottes mache ich, Lantbald, zum Seelenheile des Geistlichen Dudo eine Vergabung an den heiligen Märtyrer Christi N(azarius), dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, dem der ehrwürdige Herr Adalung als Abt vorsteht. Ich bestimme, daß meine Zuwendung ewig in Kraft bleiben soll, und bestätige, daß sie vollkommen freiwillig erfolgt. Ich schenke das, was der schon genannte Dudo in pago \o\)(odonensi == im Ladengau), und zwar im Dorfe Edinga (Edingen nw. Heidelberg) an Eigentum hatte, nämlich Hofreiten, Äcker, Wiesen, Weiden, Wohnhäuser, Wirtschaftsbauten und einen (leibeigenen) Knecht namens Fridebert. Ich übergebe und übertrage alles in unversehrtem Zustand von diesem Tage an, damit es jener Stätte auf ewig erhöhten Nutzen bringe. Geschehen im Kloster Lorsch unter Abschluß des Vertrages, im 16. Regierungsjahr (830) des Kaisers Ludwig, am 5. Januar. Handzeichen des Stifters Lantbald. Handzeichen der (Zeugen) Meginhard, Walther und Egisher. Altwin war der Schreiber. WIEBLINGEN


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