URKUNDE 681 (2. März 782 — Reg. 1691) Schenkung des Roolf in demselben Dorf unter Kaiser (richtig: König) Karl und Abt Gundeland(?) In Christi Namen am 2. März im 14. Regierungsjahr unseres Herrn, des ruhmreichen Königs Karl. Ich, Roolf, mache dem heiligen Märtyrer Christi Nazarius, dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Herr Gundeland (richtig: Helmerich; 778—784) als Abt vorsteht, eine Vergabung. Es ist mein Wille, daß sie ewigen Bestand habe. Ich schenke in Eddingun (Edingen nv). Heidelberg) eine Hofreite, einen dabei liegenden Weinberg und 20 Morgen Grund, teils Acker-, teils Wiesland. Diese Güter übergaben mir Trutbald und Helena als rechtmäßige Eigentümer, damit ich alle für sie dem vorgenannten Märtyrer übergebe, und überdies alles das, was zu jener Hofreite gehört, nämlich Felder, Wiesen, Weiden, Wälder und Wege. Zur Gänze und in unberührtem Zustand übergebe ich unter dem heutigen Tage alles aus meinem Besitzrecht und übertrage es unter die Herrschaft des Hl. N(azarius). In Gottes Namen möge er es auf ewig besitzen. Die Schenkung ist damit rechtskräftig geworden. Geschehen im Kloster Lorsch. Tag und Zeit wie oben. Handzeichen des Stifters Roolf. Schreiber: Rudolf.
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