Urkunde 677 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 677 (11. Februar 767 — Reg. 108) Schenkung der Bona in Edingen unter König Pippin und Abt Gundeland Im gleichen Jahre am II. Februar. Ich, Bona;, will auf göttliche Eingebung hin ein gutes Werk tun. Ich bringe dem heiligen Märtyrer Christi Nazarius eine Opfergabe dar. Der Leib des Heiligen ruht im Oberrheingauer Kloster Lorsch, dem der ehrwürdige Herr Gundeland als Abt vorsteht. Ich will, daß meine Gabe immerwährende Dauer habe. Ich schenke in Edingen (nw. Heidelberg/Nk.) vier Morgen Land. Im Namen Gottes sollen sie von heute an in der Weise ewiges Besitztum bleiben, daß ihr (Mönche) künftig das Recht haben sollt, sie innezuhaben, zu behalten, zu verschenken, zu vertauschen oder sonstwie zum Vorteil eurer Kirche damit zu machen, was ihr wollt. In allen Belangen sollt ihr freie und unumschränkteste Vollmacht haben. Wenn aber künftig jemand, was ich zwar durchaus nicht glaube — und das übrige wie oben — bis: Vertragsabschluß. Geschehen im Kloster Lorsch. Handzeichen der Stifterin Bona. Handzeichen der (Zeugen) Hartdrich, Trutbald, Agispert, Warlan und Otto, Nithard.


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