Urkunde 671 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 671 (2. Februar 815 — Reg. 3083) Schenkung von Gumbert und Meginhild unter Kaiser Ludwig und Abt Adalung In Gottes Namen mache ich, Gumbert, zum Seslenheile meiner Ehefrau Meginhild eine Vergabung an den heiligen Märtyrer Christi Nazarius, dessen Leib in dem am Flusse Wisscoz (Weschnltz) gelegenen Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht. Die Spende gelte in gleicher Weise jenen Knechten Gottes, welche ebendort unter dem ehrwürdigen Herrn Adalung, dem Abt, Gott dienen. Ich wünsche, daß meine Spende von immerwährender Beständigkeit sei. Ich übergebe und übertrage mit dem heutigen Tage in Grenesheim (Grenzhof w. Heidelberg) fünf Jocii Ackerland in unberührter Gesamtheit aus meinem Besitzrecht in das Eigentums- und Herrenrecht des Hl. 'N(azarit^s). Im Namen Gottes mögen sie, gestützt auf vorliegenden Vertrag, ewiges Eigentum bleiben. Geschehen im Kloster Lorsch, am 2. Februar im 2. Regierungsjahr (815) unseres Herrn, des ruhmreichsten Kaisers Ludwig. Handzeichen des Schenkgebers Gunbert. Handzeichen der (Zeugen) Ratolf, Erkanbald und Wolfher. Altwill hat dies geschrieben.


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