Urkunde 669 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 669 (21. April 805 — Reg. 2918) Schenkung des Grimold unter Kaiser (richtig: König) Karl unter Abt Adalung Ich, Grimolt, entrichte im Namen Gottes und zu meinem Seelenheil ein Almosen. Ich mache eine nach meinem Willen für ewige Zeiten bestimmte Zuwendung an den heiligen Märtyrer Christi Nazarius, dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Adalung als Abt vorsteht. Ich schenke in Grenesheim (Grenzhof w. Heidelberg) drei Hofreiten und 30 Joch Ackerland, In Gottes Namen und auf Grund dieser vertraglichen Obereinkunft soll dies alles immerwährendes Eigentum sein. Geschehen im Kloster Lorsch, am 21. April im 37. Regierungsjahre (805) unseres Herrn, des ruhmreichen Königs Karl. Handzeichen des Grimold, welcher ersucht hat, daß diese Schenkungsurkunde ausgestellt und gefertigt werde. Reginbert hat sie geschrieben.


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