Urkunde 668 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 668 (27. März 801 — Reg, 2725) Schenkung des Nagelhard in Grenzhof unter Kaiser (richtig: König) Karl und Abt Richbodo In Gottes Namen mache ich, Nagalhart, zu meinem und meines Vaters Aldolf Seelenheil eine Schenkung an den heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib im Ober-rheingauer Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Richbodo als Abt vorsteht. Mit dem Wunsche, daß meine Zuwendung ewigen Bestand habe, schenke ich in Grenesheim (Grenzhof w. Heidelberg) zwei Joch Ackerland mit Rechtswirksamkeit vom gegenwärtigen Tage, damit sie künftig jener heiligen Stätte erhöhten Nutzen bringen mögen. In diesem Sinne erfolgte feierliches Handgelöbnis. Geschehen im Kloster Lorsch, am 27. März im 33. Regierungsjahre (801) unseres Herrn, des ruhmreichen Königs Karl. Handzeichen des Nagalhard, welcher veranlaßt hat, daß die Schenkungsurkunde ausgestellt und gefertigt werde. Handzeichen der (Zeugen) Wolfhard, Hiltdibert und Regin-bert. Schreiber: Reginbert.


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