URKUNDE 666 (18. August 789 — Reg. 2124) Schenkung des Werinbert unter Kaiser (richtig: König) Karl und Abt Ridibod Im 21. Regierungsjahre unseres Herrn, des ruhmreichen Königs Karl. Ich, Werinbert, mache zum Seelenheile meines Bruders Rantbert eine Vergabung an das oben genannte Kloster des Hl. Nazarius, in dem der Leib jenes hochgeschätzten Märtyrers ruht, und das unter der Leitung des ehrwürdigen Abtes Richbodo steht. Nach meinem Willen soll die Hingabe für ewige Zeiten bestimmt sein. Ich schenke in Grenesheim (Grenzhof iv. Heidelberg) meinen Anteil an einer Hofreite, das dazugehörige Land und überhaupt alles das, was ich dort bisher besessen habe. Unter dem gegenwärtigen Tage schenke, übergebe und übertrage ich das alles im Namen Gottes auf ewige Zeiten zu eigen. Damit ist der Vertrag abgeschlossen. Geschehen in Lorsch am 18. August (789). Handzeichen des Stifters Werinbert. Der Schreiber: Gerward.
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