URKUNDE 657 (1. März 826 — Reg. 3206 Schenkung des Faraman unter König: Ludwig und Abt Adalung Im 13. Regierungsjahr unseres Herrn Ludwig, des ruhmreichen Kaisers. Ich, Faraman, mache zu meinem Seelenheil eine nach meinem Willen für ewige Zeiten bestimmte Vergabung an den heiligen Märtyrer Christi Nazarius, dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Adalung als Abt vorsteht, ich schenke in Sickenheim (Mannheim-Seckenheim) 44 Morgen und eine Rute Land von einer Hof— 241 reite, um welche herum mein Grundbesitz liegt, sowie Wiesen mit einem Ertrage von zwölf Fuder Heu. Vom gegenwärtigen Tage an übergebe und übertrage ich diese Güter im Namen Gottes als ewiges Besitztum in der Absicht, daß sie künftig Jener heiligen Stätte erhöhten Nutzen bringen mögen. Und damit diese Schenkung jederzeit fest und beständig verbleibe, erfolgt hiermit der Vertragsabschluß. Geschehen im Kloster Lorsch am l. März (826). Handzeichen des Faraman, welcher diese Schenkungsurkunde ausstellen und fertigen ließ. Handzeichen der (Zeugen) Bubo, Adalman und Altman. Der Schreiber: Altwin.
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