Urkunde 655 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 655 (19. Januar 825 — Reg. 3187) Schenkung des Nanthard im nämlichen Dorf unter Kaiser Ludwig und Abt Adalung Im Namen Gottes wollen wir, Nanthart und Reginsuint, zum Heile unserer Seelen und der Seele des Ekkihard ein gutes Werk vollbringen. Wir machen eine nach unserem Willen für ewige Zeiten bestimmte Zuwendung an den heiligen Märtyrer Christi Naza-rius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Adalung als Abt vorsteht. Wir schenken in Sickenheim (Mannheim-Seckenheim) eine nahe der Kirche gelegene Hofreite und in der Gegend zwischen Ulvinisheim (llvesheim/Nk. ö. Mannheim) und Seckenheim 31 Joch Ackerland und in Hantscuhesheim (HeidelbergHandschuhsheim) einen Weingarten. Diese Güter übergeben wir mit Wirkung vom gegenwärtigen Tage an aus unserem Besitzrecht in das herrschaftliche Eigentum des Hl. Nazarius. Im Namen Gottes möge er es immerdar besitzen. Die Fertigung wurde durchgeführt. Geschehen im Kloster Lorsch, am 19. Januar im II. Regierungsjahr unseres Herrn, des Kaisers Ludwig. Handzeichen der Schenkgeber Nant-hard und Reginsuind. Als Zeugen: Engilbert, Burgolf und Hartfrid. Als Schreiber: Altwin.


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