Urkunde 654 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 654 (12. Juni 814 — Reg. 3071) Schenkung des Gumbert im gleichen Dorf unter König Ludwig und Abt Adalung Ich, Gumbert, schenke zu meinem Seelenheile dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius drei Morgen Land in Sickenheim (Mannheim-Seckenheim) und einen halben Morgen in Grensheim (Grenzhof w. Heidelberg). Vom gegenwärtigen Tage an sollen diese Güter aus meinem in das Besitzrecht des Hl. Nazarius übergehen, dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Adalung als Abt vorsteht. Geschehen im Kloster Lorsch, am 12. Juni im l. Regierungsjahre (814) unseres Herrn, des Kaisers Ludwig. Der Vertrag ist damit rechtswirksam geworden. Handzeichen des Schenkgebers Gumbert. Handzeichen der (Zeugen) Muotolf, Ebervin und Bicco. Schreiber: Altwin. 240


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