URKUNDE 647 (17. April 797 — Reg. 2576) Schenkung des Erkanfrid im nämlichen Dorf unter König Karl und Abt Richbodo Im gleichen Jahre mache ich, Erkanfrit, zum Seelenheile meines Vaters Birnicho eine für ewige Zeiten bestimmte Vergabung an den heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Herr Richbodo als Abt vorsteht. Ich schenke in Sicchenheim (Mannheim-Seckenheim) acht Joch Ackerland. Vom gegenwärtigen Tage an übergebe und übertrage ich diese im Namen Gottes auf ewig zu eigen in der Weise, daß sie von heute an und künftig jener heiligen Stätte erhöhten Nutzen bringen mögen. Die Fertigung ist unten niedergeschrieben. Geschehen im Kloster Lorsch, am 17. April (797). Handzeichen des Schenkgebers Beranfrid (Erkanfrid). Handzeichen von Sigihelm. Regin-bert war der Schreiber,
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