URKUNDE 645 (10. Januar 796 — Reg. 2537) Schenkung des Milo in demselben Dorf unter König Karl und Abt Rihbodo Ich, Milo, mache zu meinem und meiner Mutter Seelenheil dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius eine Zuwendung. Der Leib des Heiligen ruht im Oberrheingauer Kloster Lorsch, dem der ehrwürdige Herr Richbodo als Abt vorsteht. Ich bestimme, daß meine Gabe auf ewig andauern soll. Ich übergebe und übertrage im Namen Gottes und als ewiges Besitztum in Sickenheim (Mannheim-Seckenheim) eine Hofieite, 20 Joch Ackerland und zwei auf verschiedenen Fluren gelegene Wiesen. Es erfolgt' hiermit die Fertigung des Vertragsabschlusses. Geschehen im Kloster Lorsch am 10. Januar im 28. Regierungsjahr (796) unseres Herrn, des ruhmreichen Königs Karl. Handzeichen des Stifters Milo. Handzeichen von Radold und Alfeher. Adalo war der Schreiber.
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