Urkunde 629 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 629 (11. August 778 — Reg. 1450) Verkauf des Ratbert unter König Karl und Abt Gundeland Im gleichen Jahre habe ich, Ratbert, an den Herrn Gundeland, den Abt, meine Liegenschaften in pago lobodonensi (im Ladengau) und zwar in Sickenheim (Mannheim-Seckenheim) und in Etdingero marca (in der Gemarkung Edingen nv). Heidelberg) verkauft. Es handelt sich um etwa 40 Morgen Land, Wiesen, die 15 Fuder Heu abwerfen, und überhaupt um alles, was in den schon genannten Ortschaften mein Vater Erkenbert besessen hat, nämlich Hofreiten, Äcker, Wiesen, Weiden, Wege, Wälder, Wasserstellen und Wasserläufe, kurzum alles und in allen seinen Teilen. Ich erhielt von ihm (Gundeland), gestützt durch Handgelöbnis, den geschätzten Gegenwert dieses Besitzes, nämlich 3 Ä Pfund Silber. Geschehen im Kloster Lorsch am II. August (778). Handzeichen des Ratbert, welcher gebeten hat, daß diese Schenkungsurkunde ausgestellt und gefertigt werde. Handzeichen der (Zeugen) Gornolf, Herifolch und Egilbert. Samuel war Schreiber.


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