Urkunde 620 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 620 (1. September 771 — Reg. 667) Schenkung des Adalman im gleichen Dorf unter Kaiser (richtig: König) Karl und Abt Gundeland Ich, Adalman, mache im Hinblick auf Gott dem heiligen Märtyrer Christi Nazarius eine Stiftung. Sein Leib ruht in dem im Oberrheingau gelegenen Kloster Lorsch, dem der ehrwürdige Gundeland als Abt vorsteht. Ich übergebe und übertrage auf ewige Zeiten in Sikkenheim (Mannheim-Seckenheim) zehn Joch Ackerland und in Vitenheim (Feudenheim) eine Hofreite und vier Morgen Land zur Gänze aus meinem Eigentumsrecht in das Besitz- und Herrenrecht des Hl. Nazarius. Gestützt auf untenstehende vertragliche Fertigung möge er alles im Namen Gottes auf ewige Zeiten besitzen. Geschehen im Kloster Lorsch am l. September im oben genannten Jahr. Handzeichen des Adalman, der diese Schenkung machte. Handzeichen der (Zeugen) Leidrad, Erkenfrid und Mather. Der Schreiber: Samuel.


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