URKUNDE 614 (11. Oktober 792 — Reg. 2402) Schenkung des Hartbert im gleichen Dorf unter Kaiser (richtig: König) Karl und Abt Rihbodo Im Namen Gottes und zum Seelenheile des Sarbert mache ich, Hartbert, eine Vergabung an den heiligen Märtyrer Christi Nazarius, dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Herr Richbodo als Abt vorsteht. Ich bestimme, daß meine Spende für ewig dahingegeben sei und erkläre, daß sie vollkommen freiwillig erfolgt. Ich schenke das Gut, welches jener (Sarbert) selbst mir in pago lobodonensi (im Ladengau) und zwar in Clopheim (Wüstung Kloppenheim in Mannheim-Seckenheim) zukommen ließ, nämlidi 20 Joch Ackerland. Mit gegenwärtigem Tage übergebe und übertrage ich diese Ländereien aus meinem Besitzrecht in das Eigentums- und Herrenrecht des Hl. 'N(azarius). Möge er sie im Namen Gottes auf ewige Zeiten in der Weise besitzen, daß sie heute und künftig jener heiligen Stätte, gestützt auf diesen Vertrag, erhöhten Nutzen bringen. Geschehen im Kloster Lorsch, am II. Oktober im 25. Regierungsjahre (792) unseres Herrn, des Kaisers (richtig: Königs) Karl. Handzeichen des Hartbert, der diese Schenkung gemacht hat. Handzeichen der (Zeugen) Ruotbert, Wolfbert, Regilo, Erphold und Leidrad. Reginbert hat dies geschrieben.
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