URKUNDE 613 (28. Februar 782 — Reg. 1684) Schenkung von Hardrad und Reginbald unter Kaiser (richtig: König) Karl und Abt Helmerich Wir, Hardrat und Reginbalt, überreichen in Gottes Namen dem heiligen Märtyrer Christi Nazarius ein Geschenk. Der Leib des Heiligen ruht im Kloster Lorsch, dem der ehrwürdige Herr Helmerich als Abt vorsteht. Die Gabe, der wir ewigen Bestand wünschen, besteht aus den Gütern, die uns Gozrat übergeben hat. Diese sind der Anteil einer halben Hofreite und zwölf Joch Ackerland in Clopheim (Kloppenheim, Wüstung in Mannheim-Seckenheim) und eine Wiese in Malinowa (Mallau, Wüstung bei Wüstung Kloppenheim). Auf Grund dieses Vertrages übergeben und übertragen wir diese Liegenschaften im Namen Gottes als ewiges Besitztum. Geschehen im Kloster Lorsch am 28. Februar im 14. Regierungsjahr (782) unseres Herrn, des ruhmreichen Königs Karl. Handzeichen des Hartdrad, der diese Schenkung getätigt hat. Handzeichen der (Zeugen) Reginbald, Ermanfrid Gerold, und Wigo, Beinhard. Ausolt war der Schreiber.
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