Urkunde 606 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 606 (7. Januar 791 — Reg. 2281) Schenkung des Albolf in demselben Dorf unter König Karl und Abt Rihbodo Ich, Albolf, wende im Namen Gottes dem heiligen Märtyrer Christi Nazarius eine Gabe zu. Der Leib des Heiligen ruht im Oberrheingauer Kloster Lorsch, das unter der Leitung des ehrwürdigen Herrn Rihbodo steht. Ich wünsche meiner Spende ewigen Bestand. Sie besteht in einer Hofreite, drei Morgen Land und einem kleinen Wiesengrundstück, gelegen in Herimundisheim (Mannheim-Hermsheim). Ich übereigne dies alles im Namen Gottes als ewiges Besitztum. Der Vertragsabschluß ist damit in Kraft getreten. Geschehen im Kloster Lorsch, am 7. Januar im 23. Regierungsjahre (791) unseres Herrn, des Königs Karl. Handzeichen des Schenkgebers Albolf. Handzeichen der (Zeugen) Odolwan, Heio und Winiman. Schreiber war Rudolf.


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