URKUNDE 605 (8. Oktober 788— Reg. 2069) Schenkung der Wolfniu im gleichen Dorf unter Kaiser (richtig: König) Karl und Abt Rihbodo Im 20. Regierungsjahre unseres Herrn, des ruhmreichen Königs Karl, am 8. Oktober. Ich, Wolfniu, mache dem heiligen Märtyrer Christi Nazarius, dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Herr Rihbodo als Abt vorsteht, eine Schenkung. Ich bestimme, daß sie für ewige Zeiten gelten soll. Ich übergebe in Herimundisheim in Mulino marca (Mannheim-Hermsheim; in der Gemarkung Mallau = Wüstung Malenowa sw. Mannheim-Seckenheim) vier Joch Ackerland. Möge er (der Heilige) dieselben im Namen Gottes auf ewig besitzen. Die Schenkung ist damit rechtskräftig geworden. Handzeichen der Stifterin Wolfniu. Handzeichen (der Zeugen) Fridwin, Grimbert und Wolfgang, Rudolf war der Schreiber.
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