URKUNDE 587 (20. März 851 — Reg. 3355) Schenkung des Altwin im gleichen Dorf unter Kaiser Ludwig und Abt Samuel Ich, Altwin, mache in Gottes Namen und zum Heile der Seelen des Berewin, der Irmin-lind und der Gerrad eine fromme Schenkung. Ich bestimme sie für den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib in dem in pago rinensi (im Oberrheingau) am Flusse Wisscoz (Weschnitz) gelegenen Kloster 'La.UT(esham =: Lorsch) ruht, beziehungsweise für jene in Heiligkeit lebende Mönchsgemeinschaft, welche ebendort unter dem ehrwürdigen Herrn Samuel, dem Bischof und Abt, Tag und Nacht dem Herrn dient. Es ist mein Wille, daß meine Vergabung, nämlich ein halbes Joch Ackerland in Manninheim (Mannheim) von ewiger Dauer sei. Gestützt auf feierliches Gelöbnis möge sie jener heiligen Stätte jederzeit als Einkommensmehrung dienen. Geschehen im Kloster Lorsch am 20. März im II. Regierungsjahre des Herrn und Königs Ludwig des Jüngeren (des Deutschen, 840—876). Handzeichen des Stifters Altwin. Handzeichen von Werinbald, Hunolf, Gerhard, Nending, Eberhard, Lüthard und Ernesto, Isenbert. Tiotroch war der Schreiber.
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