URKUNDE 586 (18. November 802 — Reg. 2775) Schenkung des Leidrad im gleichen Dorf unter Kaiser Karl und Abt Rihbodo Im 35. Regierungsjahre unseres Herrn, des ruhmreichen Königs Karl, bringe ich, Leidrat, im Namen Gottes und zum Seelenheile der Liobtrud eine Opfergabe dar. Sie sei geweiht dem heiligen Märtyrer Christi Nazarius, dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, dem der Herr Rihbodo als Abt vorsteht. Ich will, daß meine Schenkung für immer dahingegeben sei. Alles das, was jene Liobtrud in Manninheim (Mannheim) an Ackerland besessen hat, übergebe und übertrage ich unter dem heutigen Tage im Namen Gottes als ewiges Besitztum. Die Schenkung ist damit rechtskräftig geworden. Geschehen im Kloster Lorsch am 18. November (802). Handzeichen des Leidrad, der diese Schenkung gemacht und gebeten hat, daß sie schriftlich niedergelegt werde. Handzeichen von Ruotfolch, Willo und Eberhelm, Ruocher. Reginbert war der Schreiber.
Kommentare und Probleme an: hstoyan@informatik.uni-erlangen.de