Urkunde 585 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 585 (4. März 805 — Reg. 2912) Schenkung des Rubbo im nämlichen Dorf unter Kaiser Karl und Abt Adalung Ich, Rubbo, will im Namen Gottes und zum Heile der Seele der Rihgard ein gutes Werk vollbringen. Ich mache eine Schenkung, die nach meinem Willen für ewige Zeiten bestehen soll, an den heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Herr Adalung als Abt vorsteht. Ich übergebe und übertrage mit Wirkung vom heutigen Tage das Gut, welches jene (Richgard) als rechtmäßige Besitzerin mir in iut>od(onensi = im Ladengau) und zwar in Manninheim (Mannheim) übergeben hat, nämlich 2 ^ Joch Ackerland, aus meinem in das Besitzrecht und unter die Herrschaft des Hl. Nazarius. Im Namen Gottes möge er dies immerdar besitzen. Geschehen im Kloster Lorsch am 4. März im 37. Regierungsjahr (805) unseres Herrn, des Königs Karl. Handzeichen des Stifters Rubbo. Schreiber war Reginbert.


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