Urkunde 574 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 574 (1. März 782 — Reg. 1688) Schenkung des Trutbald in Mannheini unter Kaiser (richtig: König) Karl und Abt Helmerich Im gleichen Jahre machen wir, Trutbalt und meine Gattin Helena, eine Vergabung an den heiligen Märtyrer Nazarius. Sein Leib ruht in dem am Flusse Wisscoz (Weschnitz) gelegenen Oberrheingauer Kloster Lorsch, dem der ehrwürdige Herr Helmerich als Abt vorsteht. Wir bestimmen, daß unsere Gabe, nämlich zwei Joch Ackeland in Manninheim (Mannheim), für ewige Zeiten gelte. Im Namen Gottes soll es ewiges Besitztum bleiben. Die Fertigung des Vertrages wurde durchgeführt. Geschehen im Kloster Lorsch am l. März im oben erwähnten Jahre (782). Handzeichen von Trutbald und Helena, welche diese Schenkung gemacht und um deren schriftliche Festlegung nachgesucht haben. Schreiber war Grimar.


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