URKUNDE 570 (in der Zeit zwischen 784 und 790 — Reg. 2817) Schenkung des Herimar im gleichen Dorf unter König Karl und Abt Richbod (784—804) Unter der Regierung unseres Herrn, des ruhmreichen Königs Karl, mache ich, Herimar, eine fromme Stiftung. Sie komme dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius zu, dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Herr Richbod als Abt vorsteht. Es ist mein Wille, daß meine Schenkung ewigen Bestand habe. Ich übertrage zwei Joch Ackerland in Manninheim (Mannheim) aus meinem Eigentumsrecht in das Besitzrecht des Hl. Nazarius. In Gottes Namen möge er sie, gestützt auf den vorliegenden Vertrag, für ewige Zeiten besitzen. Geschehen im Kloster Lorsch. Handzeichen des Schenkgebers Herimar. Gerwart hat (die Urkunde) geschrieben.
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