URKUNDE 565 (23. September 774 — Reg. 1086) Schenkung des Bernuin im nämlichen Dorf unter König Karl und Abt Gundeland Im Namen Gottes mache ich, Bernuin, zum Seelenheile des Biricho eine Vergabung. Sie ist bestimmt für den heiligen Märtyrer Christi Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Herr Gundeland als Abt vorsteht. Es ist mein Wille, daß meine Spende von ewiger Dauer sein soll. Im Namen Gottes übergebe ich in unberührter Gesamtheit drei Joch Ackerland in pago lobodoninse (im Ladengau), und zwar in Manninheim (Mannheim). Künftig möge dieses Gut als ewiges Besitztum jener heiligen Stätte jederzeit zur Ertragsmehrung dienen. Damit ist der Vertrag abgeschlossen. Geschehen im Kloster Lorsch am 23. September im 6. Regierungsjahre unseres Herrn, des glorreichen Königs Karl. Handzeichen des Schenkgebers Bernoin. Handzeichen von Sigehelm, Norther, Ruothard, Beinhard Lambert, und Reginbert, Harimar. Schreiber war Samuel.
Kommentare und Probleme an: hstoyan@informatik.uni-erlangen.de