URKUNDE 561 (1. Oktober 770 — Reg. 550) Schenkung des Folchold im gleichen Dorf unter König Karl und Abt Gundeland In Gottes Namen mache ich, Folchold, an den heiligen Märtyrer Christi Nazarius eine Vergabung. Der Leib des Heiligen ruht im Oberrheingauer Kloster Lorsch, dem der ehrwürdige Abt Gundeland vorsteht. Ich ordne an, daß meine Schenkung für ewige Zeiten gelte. Ich übergebe in Manninheim (Mannheim) ein Feld, welches zehn Joch Ackerland umfaßt, sowie das Brachland, welches zu jenem Feld gehört, ganz und ungeschmälert von heute an aus meinem Besitz- in das Eigentunis- und Herrenracht des Hl. Yi(azarius). Möge er es, gestützt durch Vertrag, im Namen Gottes auf ewig besitzen. Geschehen im Kloster Lorsch, am l. Oktober (770) im zweiten RegierungsJahr unseres Herrn, des ruhmreichen Königs Karl. Handzeichen des Folchold, der diese Schenkung gemacht hat. Handzeichen von Gerulf, von einem anderen Raccher, Gerold, von Eigilbert Raccher, und Irminold, Dudo. Samuel hat dies geschrieben.
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