URKUNDE 555 (17. November 767 oder 768 — Reg. 257) Schenkung des Biricho im gleichen Dorf unter König Pippin und Abt Gundeland Im 15. Regierungsjahre unseres Herrn, des ruhmreichen Königs Pippin, mache ich, Biricho, zum Seelenheile meiner Tochter Lütdrud eine fromme Stiftung. Sie sei geweiht dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch 200 ruht, dem der ehrwürdige Herr Gundeland als Abt vorsteht. Ich schenke drei Joch Ackerland in Mannenheim (Mannheim) und bestimme, daß sie ewiges Eigentum bleiben sollen. Ich übergebe und übertrage sie vom gegenwärtigen Tage an aus meinem Besitz- in das Eigentums- und Herrenrecht des Hl. Nazarius, damit er sie, gestützt auf diesen Vertrag, im Namen Gottes auf ewig besitze. Geschehen im Kloster Lorsch am 17. November. Handzeichen des Biricho, der diese Schenkung gemacht und veranlaßt hat, daß sie schriftlich festgelegt werde, Handzeichen von Trutbert, Ruothard, Walmar, Balduin Lambert, und Adalmund, Wolfhard. Schreiber war Hariland,
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