Urkunde 534 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 534 (6. Juni 767 — Reg. 170) Schenkung des Albger im gleichen Dorf unter König Pippin und Abt Gundeland In Christi Namen schenke ich, Alpger, zu meinem Seelenheile dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Herr Gundeland als Abt vorsteht, einen Weinberg in Tornheim (abgegangene Ortschaft Domheim so. Mannheim). Nach meinem Willen soll diese Vergabung für ewige Zeiten Gültigkeit haben. Ferner schenke ich zum Seelenheile meines Bruders Madalger einen weiteren Weinberg. Mit Wirkung vom heutigen Tage übergebe und übertrage ich diese im Namen Gottes aus meinem Besitz- in das Eigentumsund Herrenrecht des Hl. N(azanus), damit er sie auf ewig besitze. Der Vertrag ist damit rechtswirksam geworden. Geschehen im Kloster Lorsch, am 6. Juni (767) im 15. Regierungsjahr unseres Herrn, des Königs Pippin. Handzeichen des Schenkgebers Alphger. Ich, Samuel, war der Schreiber.


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