Urkunde 531 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 531 (in der Zeit zwischen 837 und 841 — Reg. 3306) Schenkung der Rihgardis im nämlichen Dorf unter Kaiser Ludwig und Abt Samuel Im Namen Gottes mache ich, Rihgart, dem heiligen Märtyrer Christi Nazarius eine Stiftung. Sein Leib ruht in dem im Oberrheingau gelegenen Kloster, welches Lorsch genannt wird, und dem, wie allgemein bekannt ist, der ehrwürdige Herr Samuel als Abt vorsteht. In der Absicht, daß meine Vergabung für ewige Zeiten erhalten bleibe, schenke ich eine Hofreite und fünf Morgen Land in Vitenheim (Mannheim-Feudenheim). Ich übergebe und übertrage diese Güter im Namen Gottes zu dauerndem Besitz. Laut untenstehender Fertigung sollen sie vom heutigen Tage an für immer jener heiligen Stätte allezeit zur Mehrung ihres Vermögensertrages dienen. Geschehen in Lorsch. Handzeichen der Richgarda, welche veranlaßt hat, daß diese Schenkung festgelegt und beglaubigt wurde. Handzeichen von Gebehard, Eberhelm, Sigibert, Uodalbert Wegelenzo, und Randung. Der Mönch Altwin war Schreiber.


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