Urkunde 528 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 528 (3. Mai 799 — Reg. 2661) Schenkung des Mahtgis im gleichen Dorf unter Kaiser (richtig: König) Karl l. und Abt Richbod In Gottes Namen mache ich, Mahtgis, eine Spende an den heiligen Märtyrer Christi Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht. Es ist im Oberrheingau am Flusse Wisscoz (Weschnitz) gelegen und steht unter der Leitung des ehrwürdigen Abtes Richbod. Zu ewigem Eigentum schenke ich nach meinem Willen alles, was ich in Vittenheim (Mannheim-Feudenheim) besitze, mit allen Vorräten, vom heutigen Tage an und im Namen Gottes auf ewig zu eigen. Urkund dessen die rechtsgültige Fertigung. Geschehen im Kloster Lorsch, am 3. Mai (799) im 31. Regierungsjahr unseres Herrn, des Königs Karl. Handzeichen des Mathgis, welcher diese Schenkung schriftlich niederlegen und bekräftigen ließ. Handzeichen von Heilrad, Ruoding Heribald, und Drutbald, Werinbald. Ich, Reginbert, habe (diese Urkunde) geschrieben. 186


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