Urkunde 525 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 525 (4. Januar 791 — Reg. 2277) Schenkung des Beinhard im selben Dorf (Feudeiiheim) unter König Karl l. und Abt Helmerich (richtig: Richbod) In Christi Namen, am 4. Januar im 23. RegierungsJahr unsres Herrn, des ruhmreichen Königs Karl, mache ich, Beinhard, eine fromme Stiftung. Sie wird nach meinem Willen auf ewige Zeiten dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius gewidmet, der im Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Richbod als Abt vorsteht. Zur Schenkung gelangen meine Güter in Vitenheim (Mannheim-Feudenheim), Ulvinisheim (llvesheim am Neckar S. Mannheim), Sikkenheim (Mannheim-Seckenheim), nämlich eine Hofreite mit allen darauf erstellten Bauwerken und all das, was, wie allgemein bekannt, in den oben genannten Ortschaften mein Eigentum ist: Ländereien, Felder, Wiesen, Weiden, ab- und zuführende Wege, Wälder, Wasserrechte, Wasserläufe. Alles insgesamt übergebe ich im Namen Gottes laut untenstehender Fertigung zu ewigem Besitztum. Geschehen im Kloster Lorsch; Tag und Zeit: wie oben angegeben. Handzeichen des Beinhard, der diese Schenkung festlegen und bestätigen ließ. Handzeichen von Hucbert, Regilo, Erwin, Wither, Othmar, Wernher, Hunbert, Odo, Wulving, Ratbert, Teotfrid, Richger, Egisbert, Hildifrid, Albold und Irminold, Gozbert, Ratbert. Ich, Rudolf, war der Schreiber.


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