URKUNDE 514 (13. Juni 829 — Reg. 3238) Schenkung von Reginhard und Engilfrid in demselben Dorf unter Kaiser Ludwig und Abt Adalung Wir, Reginhart und Engilfrid, machen gemeinsam im Namen Gottes und zu unserem Seelenheil eine nach unserem Willen für ewige Zeiten bestimmte Vergabung an den heiligen Märtyrer Christi 'N(azclriu&), dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, dem der verehrungswürdige Adalung als Abt vorsteht. Wir schenken in Walahastat (Mannheim-Wallstadt) eine Hofreite, neun Joch (Pflanzland), an Wiesland so viel, daß von demselben zwei Fuder Heu gewonnen werden können, einen Baumgarten und überhaupt alles das, was wir in jener Gemarkung bisher besessen haben. Mit Rechtswirkung von heute schenken, übergeben und (übertragen) wir dies alles im Namen Gottes als ewiges Besitztum auf Grund dieses Vertrages. Geschehen im Kloster Lorsch am 13. Juni (829) im 16. Regierungsjahr unseres Herrn, des Kaisers Ludwig. Handzeichen von Reginhard und Engilfrid, welche veranlaßt haben, daß diese Schenkungsurkunde ausgestellt und gefertigt werde. Handzeichen von Werinbald, Adalmar, Heribald, Eberhelm Engilhard, Wacbert, Ruotbert, Nagalhard und Adalo, Trutbald. Ich, Altwin, habe die Niederschrift besorgt.
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