URKUNDE 512 (18. Oktober 817 — Reg. 3125) Schenkung des Ruding in Wallstadt unter Kaiser Ludwig und Abt Adalung Ich, Ruding, wende im Namen Gottes und zu meinem Seelenheile dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius eine fromme Gabe zu. Der Leib des Heiligen ruht im Oberrhein-gauer Kloster Lorsch, dem der ehrwürdige Herr Adalung als Abt vorsteht. Ich wünsche) daß meine Vergabung von ewiger Dauer sei. Ich schenke in Walahastat (Mannheim-Wallstadt) eine Hofreite, in Ulvinisheim (live sheim a. N. ö. Mannheim) 21 Morgen Land und in Dossenheim (n. Heidelberg a. N.) Weinberge mit einem Ertrage von zwei Fuder Wein, gelegen in fünf verschiedenen Ortsteilen, ferner die Hörigen Rudolf, Gerbert, Mathlind und Wolfheid. Die Obergabe als ewiges Besitztum erfolgt heute im Namen Gottes. In diesem Sinne wurde ein feierliches Handgelöbnis abgelegt. Geschehen im Kloster Lorsch, am 18. Oktober (817) im 4. Regierungsjahr unseres Herrn, des Kaisers Ludwig. Handzeichen des Ruding, der veranlaßt hat, daß diese Schenkungsurkunde ausgestellt werde. Handzeichen der (Zeugen) Wittegowo, Ascrich, Suburenzio, Hartfrid, Sigewin, Erlewin und Warman, Heribert. Ich, Altwin, war der Schreiber.
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