Urkunde 511 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 511 (1. April 815 — Reg. 3091) Schenkung des Ekkihard in demselben Dorf unter Kaiser Ludwig und Abt Adalung In Christi Namen, am 1. April, im 2. Regierungsjahre unseres Herrn Ludwig, des ruhmreichsten Kaisers, gebe ich, Ekkihart, auf göttlichen Antrieb und zum Heile meiner und der Seele der Heilsuind ein Almosen. Es sei geweiht dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, der im Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Adalung als Abt vorsteht. Ich schenke, wie ich wünsche, auf ewige Zeiten in Walahastat (Mannheim-Wallstadt) eine Wiese mit einem Ertrage von drei Fuder Heu, welche mir Heilsuint aus ihrem rechtmäßigen Besitze mit der Weisung übergeben hat, dieselbe an den Hl. ~N(azarius) weiterzugeben, was ich hiermit getan habe. Im Namen Gottes soll er sie auf immerdar innehaben. Es erfolgt daher die Fertigung des Vertragsabschlusses. Geschehen im Kloster Lorsch. Tag und Zeit wie oben. Handzeichen des Eggihard) welcher 178 ersucht hat, daß diese Schenkungsurkunde ausgestellt und gefertigt werde. Handzeichen von Gumbert, Wanbert, Hiltdiman, Helmger, Meginbald, Reginbald Muotolf, Nanthard, und Meginhard, Liobold, Walther. Reginhard, Heimo, Ich, Altwin, habe das wunschgemäß geschrieben.


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