Urkunde 509 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 509 (27. Februar 805 — Reg. 2911) Schenkung des Ratolf im gleichen Dorf unter König Karl l. und Abt Adalung Im Namen Gottes machen wir, Ratolf und meine Gattin, eine Stiftung. Sie ist bestimmt für den heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Herr Adalung als Abt vorsteht. Zur Übergabe gelangen in Walahastat (Mannheim-Wallstadt) 15 Joch Ackerland und Wiesland mit einem Ertrage von sechs Fuder Heu. Alles das, was wir bisher dort besessen haben, übertragen wir mit Wirkung vom gegenwärtigen Tage aus unserem rechtlichen Besitz in das Eigentumsrecht des Hl. ^(azarius), damit er es auf ewig besit2,e. Der Vertragsabschluß ist damit in 177 Kraft getreten. Geschehen im Kloster Lorsch am 27. Februar (80!) im 37. Regierungsjahr unseres Herrn, des ruhmreichen Kaisers Karl. Handzeichen von Ratolf und seiner Ehefrau, welche diese Schenkung machten. Handzeichen der (Zeugen): Berward, Rächer, Nanthard, Leidrad, Ekkihard, Rathad und Willo, Ratold. Ich, Reginbert, darum gebeten, habe das geschrieben.


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