URKUNDE 506 (25. Juli 791 — Reg. 2338) Schenkung des Othmar in demselben Dorf unter Kaiser (richtig: König) Karl und Abt Ridibod Im Namen Gottes schenke ich, Aotmar, zum Seelenheile meines Bruders Reginbert das, was er mir als rechtmäßiger Besitzer übergeben hat) dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius) dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Richbod als Abt vorsteht. Mit dem Wunsche, daß meine Spende für ewige Zeiten dargebracht sei, schenke ich im Ladengau, und zwar in Walahastat (Mannheim-Wallstadt), in Sigirichesheim (Mannheim-Seckenheim), in Ulvinisheim (llvesheim a. N. ö. Mannheim) und in Cilolvesheim (Zeilsheim, Wüstung nw. Ladenburg ö. Mannheim), von all dem, was er besessen hat, die Hälfte. In Betracht kommen Hofreiten, Felder, Weiden, Wiesen, Wege, Wälder, stehende und fließende Gewässer. Vom gegenwärtigen Tage an übergebe und übertrage ich dies alles unter die Herrschaft des Hl. Nazarius in der Weise, daß es vom heutigen Tage an und später jener heiligen Stätte, gestützt durch Vertrag, steigenden Nutzen bringe. Geschehen im Kloster Lorsch am 25. Juli (791) im 23. Regierungsjahr unseres Herrn, des ruhmreichen Kaisers Karl. Handzeichen von Otmar, welcher ersucht hat, daß diese Schenkungsurkunde ausgestellt und bestätigt werde. Handzeichen von Engilwan und Bicco. Ich, Reginbert, Mönch und Diakon, habe dies geschrieben. 176
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