URKUNDE 495 (15. Juli 773 — Reg. 929) Schenkung des Lonbert unter König Karl und Abt Gundeland Im gleichen Jahre spende auch ich, Lonbert, für das Seelenheil meines Bruders Agis-bert und seiner Ehefrau Angilrad, von meinem rechtmäßigen Eigentum ein Almosen. Es gelte dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib in dem in pago rinensi (im Oberrheingau) am Flusse Wisscoz (Weschnitz) gelegenen Kloster 'Lml(esham = Lorsch) ruht, dem der ehrwürdige Herr Gundeland als Abt vorsteht. Es ist mein Wille, daß meine Spende für ewige Zeit gegeben sei. Ich übergebe und übertrage in Walahastat (Mannheim-Wallstadt) sechs Joch Ackerland und einen Knecht namens Erlulf, mit Wirkung vom gegenwärtigen Tage und im Namen Gottes zum ewigen Eigentum. Damit ist der Vertrag geschlossen. Geschehen im Kloster Lorsch am 15. Juli. Zeit wie oben. Handzeichen des Stifters Lonbert. Handzeichen von 170 Agisbert, Trutbald, Balduin, Biricho, Walamar und Rubo. Ich, Samuel, habe (die Urkunde) geschrieben.
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