URKUNDE 494 (28. April 773 — Reg. 868) Schenkung des Lambert in demselben Dorf unter König Karl und Abt Gundeland Ich, Lambert, mache zum Seelenhelle meines Bruders Agisbert und seiner Gemahlin Angilrad eine Stiftung. Ich übergebe deren Besitz, den sie mir als rechtmäßige Eigentümer mit der Auflage übertragen haben, denselben an den heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Gundeland als Abt vorsteht, weiterzugeben. Es ist daher mein Wille, daß diese Übereignung durchgeführt werde, und ich übergebe unter dem gegenwärtigen Tage und im Namen Gottes auf ewig zu eigen 16 Joch Ackerland in Walahastat (Mannheim-Wallstadt) sowie einen Leibeigenen mit Namen Herold. Der Vertragsabschluß ist damit in Kraft getreten. Geschehen im Kloster Lorsch, am 28. April (773) im 5. Regierungsjahr unseres Herrn, des ruhmreichen Königs Karl. Handzeichen des Schenkgebers Lambert. Handzeichen von Bernoin, Egisbert, Trutbald, Williher, Theotbert, Egisbert und Eigilbert, Reginbert, Ruotwin. Ich, Hariland, habe dies geschrieben.
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