URKUNDE 489 (12. November 769 — Reg. 460) Schenkung des Bubo unter König Karl und Abt Gundeland Im 2. Regierungsjahr unseres Herrn, des ruhmreichen Königs Karl, mache ich, Bubo. zum Seelenheile des Hus eine Zuwendung an den heiligen Märtyrer Gottes Nazarius. Der Leib des Heiligen ruht im Oberrheingauer Kloster Lorsch, das unter der Leitung des ehrwürdigen Herrn und Abtes Gundeland steht. Ich will, daß meine Schenkung ewigen Bestand habe. Ich übergebe und übertrage in 168 Walahastat (Mannheim-Wallstadt) vier Joch Ackerland und in Dossenheim (a. d. Bergstraße n. Heidelberg/N.) einen Weinberg mit Rechtsgültigkeit vom gegenwärtigen Tage. Von heute an sollen (diese Güter), gestützt durch Handgelöbnis, jener heiligen Stätte jederzeit zum Nutzen gereichen. Geschehen im Kloster Lorsch am 12. November (769). Handzeichen des Bubo, der diese Schenkungsurkunde ausstellen und fertigen ließ. Handzeichen von Egilbert, Egisbert und Gerold. Ich, Paternian, war Schreiber.
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