URKUNDE 478 (12. Februar 818 — Reg. 3131) Schenkung des Erimfrid im gleichen Dorf unter Kaiser Ludwig und Abt Adalung Im 5. Regierungsjahr unseres Herrn, des ruhmreichsten Kaisers Ludwig, mache ich, Erimfrid, zu meinem Seelenheile dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius eine Vergabung. Der Leib des Heiligen ruht im Lorscher Kloster, dem der ehrwürdige Herr Adalung als Abt vorsteht. Es ist mein Wille, daß für ewige Zeiten dieses Geschenk hingegeben sei, nämlich zwei Morgen Land in Ulvinisheim (llvesheim a. N. ö. Mannheim), welche ich unter die Herrschaft des Hl. Nazarius übertrage, damit sie künftig jener heiligen Stätte zu Nutz und Frommen dienen sollen. Es folgt hiermit die Fertigung des Vertragsabschlusses. Geschehen im Kloster Lorsch am 12. Februar (818). Handzeichen des Erimfrid, welcher gebeten hat, daß diese Schenkungsurkunde ausgestellt und gefertigt werde. Handzeichen von Wiehert, Hartfrid, Rambert und Sigibert, Hiemar, Muotolf. Heimerich, Nending, Ich, Heribald, habe dies geschrieben.
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