Urkunde 477 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 477 (1. April 814 — Reg. 3067) Schenkung des Meginher im gleichen Dorf unter Kaiser Ludwig (dem Frommen) und Abt Adalung Ich, Meginher, reiche im Namen Gottes und zum Seelenheile von Warin und Friderun dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius eine Spende dar. Der Leib des Heiligen ruht in dem in pago rinensi (im Oberrheingau) am Flusse Wisscoz (Weschnitz) gelegenen Kloster La.u.t(esham = Lorsch), dem der ehrwürdige Herr Adalung als Abt vorsteht. Indem ich den Wunsch ausspreche, daß meine Schenkung ewig bestehen bleiben möge, übergebe und übertrage ich eine ganze Hofreite in Ulvinisheim (llvesheim a. N. ö. Mannheim). Im Namen Gottes möge sie ewiges Eigentum bleiben. Der Vertragsabschluß ist damit in Kraft getreten. Geschehen im Kloster 162 Lorsch am l. April (814). Im l. Regierungsjahr unseres Herrschers Ludwig. Handzeichen des Stifters Meginher. Handzeichen von Ruotbert, Guntdold, Ruotwin und Waldo, Dudo, Betilo. Ich, Altwin, habe die Urkunde geschrieben.


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