Urkunde 476 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 476 (23. Juni 811 — Reg. 3005) Schenkung des Hiltdibert unter König Karl und Abt Adalung Im 43. Regierungsjahr unseres Herrn, des ruhmreichsten Kaisers Karl, überreiche ich, Hiltdibert, zum Seelenheile der Husa dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, der im Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Herr Adalung als Abt vorsteht, eine nach meinem Willen für die ganze Ewigkeit bestimmte Gabe. Ich schenke im Ladengau, und zwar in Ulvinisheim (llvesheim a. N., ö. Mannheim), zwei Joch Ackerland. Ich übergebe und übertrage sie vom gegenwärtigen Tage an aus meinem Besitz- in das Eigentums- und Herrenrecht des Hl. Nazarius. Gestützt auf vorliegenden Vertrag soll er es in Gottes Namen auf ewig besitzen. Geschehen im Kloster Lorsch am 23. Juni (811). Handzeichen des Hiltdibert, welcher gebeten hat, daß diese Schenkungsurkunde ausgestellt und gefertigt werde. Handzeichen von Ermanfrid, Hartwig Wernher, und Adolo, Ratwig. Ich, Altwin) habe (diese Urkunde) geschrieben.


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