Urkunde 468 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 468 (24. Mai 782 — Reg. 1758) Sdienkung von Heio und Mehswind im gleidien Dorf unter Kaiser (riditig: König) Karl und Abt Helmeridi Im 14. Regierungsjahr unseres Herrn, des ruhmreichsten Kaisers Karl, machen wir, Heio und meine Gattin Mehsuint, zu unserem Seelenheil eine fromme Stiftung. Sie ist bestimmt für den heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Herr Helmeridi als Abt vorsteht. Wir sdien-ken, wie wir wünschen, für ewige Zeiten, in Ulvinisheim (llvesheim a. N. ö. Mannheim) zehn Joch Ackerland und alles das, was wir bisher dort besessen haben, und in der Edingero marca (Edingen am Neckar nw. Heidelberg) unseren Anteil am Fischereirecht. Wir übergeben das alles vom gegenwärtigen Tage an im Namen Gottes auf ewig zu eigen. Geschlossen und gefertigt. Geschehen im Kloster Lorsch am 24. Mai (782). Handzeidien des Sdienkgebers Heio. Ich, Rudolf, habe die Urkunde geschrieben.


Kommentare und Probleme an: hstoyan@informatik.uni-erlangen.de