URKUNDE 463 (26. August 782 — Reg. 1770) Schenkung des Rutbert unter Kaiser (richtig: König) Karl und Abt Helmerich Im 14. Regierungsjahr unseres Herrn, des Königs Karl, am 26. August. Ich, Ruotbert, überreiche dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius eine Gabe. Der Leib des Heiligen ruht im Oberrheingauer Kloster Lorsch, dem der ehrwürdige Herr Helmeridi als Abt vorsteht. Es ist mein Wille, daß meine Gabe für ewig übertragen sei. Ich übergebe in Hohstade (Hochstadt, Wüstung n. Mannheim), in Ulvinisheim (llvesheim a. N., ö. Mannheim) zwei Wiesen mit Wirksamkeit vom gegenwärtigen Tage jener heiligen Stätte, damit sie ihr, gestützt auf diese Vertragsübereinkunft, jederzeit vermehrten Gewinn abwerfen. Geschehen im Kloster Lorsch. Handzeichen des Ruotbert, auf dessen Veranlassung diese Schenkungsurkunde ausgestellt und gefertigt wurde, ich, lsanbert, habe sie geschrieben.
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