URKUNDE 460 (7. März 779 — Reg. 1525) Schenkung des Lütolf im nämlichen Dorf (llvesheim) unter Kaiser (richtig: König) Karl l. und Abt Helmerich Im II. Regierungsjahr unseres Herrn, des Königs Karl, mache ich, Lütolf, eine Spende zu meinem und meiner Mutter Heita Seelenheil. Sie ist bestimmt für den heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Helmerich als Abt vorsteht. Ich übergebe und übertrage mit dem ausgesprochenen Wunsche, daß meine Gabe ewigen Bestand habe, ein Joch Ackerland in Ulvinisheim (llvesheim/N. 8. Mannheim) mit Wirkung vom gegenwärtigen Tage. Heute und künftig möge dieses Gut jener heiligen Stätte zur Mehrung ihres Einkommens dienen. Damit ist der Vertrag abgeschlossen. Geschehen im Kloster Lorsch am 7. März (779). Handzeichen des Lütolf, der diese Schenkungsurkunde ausstellen und fertigen ließ. Handzeichen von Gerold, Erkanfrid Bernhard, und Ermenold, Eggihard. Ich, Grimar, habe dieses Schriftstück verfaßt.
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