URKUNDE 456 (13. Juni 776 — Reg. 1280) Schenkung des Ruotbert im gleichen Dorf unter König Karl l. und Abt Gundeland Im nämlichen Jahre mache auch ich, Ruotbert, zum Heile meiner Seele dem heiligen Märtyrer Gottes Nazarius eine Vergabung. Der Heilige ruht im Oberrheingauer Kloster Lorsch, dem der ehrwürdige Herr Gundeland als Abt vorsteht. Ich wünsche, daß meine Stiftung ewige Geltung behalte. Ich schenke in Ulvenisheim (llvesheim am Neckar ö. Mannheim) vier Morgen und weiteres Land, geeignet zur Anlage eines bis in die Mitte des Rheines reichenden Stauwehres. Ich übertrage dies im Namen Gottes vom gegenwärtigen Tage an aus meinem rechtlichen Besitz in das Eigentums- und Herrenrecht des Hl. Nazarius auf ewig zu eigen. Urkund dessen die nachstehende Fertigung. Geschehen im Kloster Lorsch am 13. Juni (776). Handzeichen des Ruotbert, auf dessen Veranlassung diese Schenkungsurkunde ausgestellt und gefertigt wurde. Handzeichen der (Zeugen) Erlulf, Altman, Harirad, Uodo, Bernhard, Engilman. Ich, Hariland, war der Schreiber.
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