URKUNDE 454 (28. Mai 776 — Reg. 1274) Schenkung des Leidrad im gleichen Dorf unter König Karl l. und Abt Gundeland In Christi Namen mache ich, Leidrad, eine Vergabung an den heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, dem Gundeland als Abt vorsteht. Es ist mein Wille, daß meine Schenkung von ewiger Dauer sei. Vom gegenwärtigen Tage an übergebe und übertrage ich in Ulvinisheim (llvesheim/Neckar ö. Mannheim) zwei Hüben, 46 Joch Ackerland und Wiesen und in Dossenheim (a. d. Bergstraße n. Heidelberg) einen Weinberg. Vom heutigen Tage an soll dies alles jener heiligen Stätte jederzeit zu Nutz und Frommen gereichen. Der Vertrag ist damit rechtswirksam geworden. Geschehen im Kloster Lorsch, am 28. Mai (776) im 8. Regierungsjahr unseres Herrn, des Königs Karl. Handzeichen des Leidrad, von dem diese Schenkung stammt. Handzeichen der (Zeugen) Erphold, Agisher, Ruother, Uodilbert Lambert, und Albold, Rächer. Ich, Grimar, habe (diese Urkunde) geschrieben. 152
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