URKUNDE 449 (1. August 766 — Reg. 79) Schenkung des Gumbert im gleichen Dorf (llvesheim) unter König Pippin und Abt Gundeland Ferner mache ich, Gumbert, in dem oben erwähnten Jahr des nämlichen Fürsten zu meinem Seelenheil eine nach meinem Willen ewig dauernde Vergabung an den heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, dem der ehrwürdige Herr Gundeland als Abt vorsteht. Ich schenke, übergebe und übertrage einen leibeigenen Hühner namens Willulf mit seiner Lebensgefährtin und eine Hofreite in Ulvinisheim (llvesheim a. N. ö. Mannheim), am Neckar gelegen, mit Wirksamkeit vom heutigen Tage im Namen Gottes als ewiges Besitztum. Es erfolgt hiermit die Fertigung des Vertragsabschlusses. Geschehen in öffentlicher Versammlung im Kloster Lorsch am l. August (766). Handzeichen des Schenkgebers Gumbert. Handzeichen der (Zeugen) Humbert, Haio, Heimbert, Udo und Gerold, Milo. Ich, Samuel, war der Schreiber.
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