Urkunde 447 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 447 (14. März 766 — Reg. 22) Schenkung des Ruotbert im gleichen Dorf (llvesheim) unter König Pippin und Abt Gundeland In Christi Namen wende ich, Ruotbert, dem heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib im Oberrheingauer Kloster Lorsch ruht, eine Gabe zu, von der ich wünsche, daß sie ewigen Bestand habe. Ich übergebe und übertrage in pago lobudunensi (im Ladengau), und zwar im Dorf Ulvinisheim (llvesheim/Neckar o. Mannheim) zwei Joch Ackerland vom gegenwärtigen Tage an als ewiges Besitztum. Wenn aber jemand künftig, was ich zwar durchaus nicht glaube — und alles übrige (wie oben) — bis: Vertragsabschluß. Geschehen im Kloster Lorsch am 14. März (766), im 14. Regierungsjahr unseres Herrn, des Königs Pippin. Handzeichen des Schenkgebers Ruotbert. Handzeichen der (Zeugen) Ruother, Bernoin und Uodilbert, Gerald. Ich, der Amtsschreiber Wiglar, habe diese Schenkungsurkunde geschrieben und unterschrieben.


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