Urkunde 444 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 444 (16. August 804 — Reg. 3062) Schenkung von Ekkehard im gleichen Dorf im 36.(?) Regierungsjahre des Herrschers König Karl, unter Abt Adalung (seit 804) ich, Ekkehard, mache im Namen Gottes eine nach meinem Willen für ewig bestimmte Vergabung an den heiligen Märtyrer Nazarius, der im Kloster Lorsch ruht. Ich schenke in Cilolfesheim (abgegangene Ortschaft Zeilsheim nw. Ladenburg) eine Hofreite mit allen darauf errichteten Bauten und einen Obstgarten. Auch alles übrige, was auf jener Hof147 reite errichtet ist, übergebe ich, gestützt auf diesen Vertrag, als ewiges Besitztum mit Wirkung vom heutigen Tage. Geschehen im Kloster Lorsch am 16. August (804). Handzeichen des Ekkihard, welcher gebeten hat, daß diese Schenkungsurkunde ausgestsellt und gefertigt werde. Handzeichen der (Zeugen) Warman, Albolf, Wolfrad, Engilher, Utdih, Rechio Ratfrid, und Witdrad, Wening.


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